Schwimmstunde

  • Drucken

Schwimmstunde - Novelle

 

Als Dreizehnjähriger gerät der Ich-Erzähler in eine lebensbedrohliche Situation.

Um einen beleidigten Mitschüler zu rächen, verabredet sich eine Gruppe von Mitschülern, ihn während des Schwimmunterrichts wiederholt unterzutauchen, ohne ihm die Möglichkeit zu geben, zwischendurch Luft zu holen.
In einzelnen, für sich unabhängigen Sequenzen wird der lebensgefährliche Angriff unter Beleuchtung der beteiligten Mitschüler und deren sozialem Umfeld erzählt.

Die Novelle malt eine bilderreiche Szenerie, die die Motivationen, Emotionen und das Umfeld der Mitschüler sowie der Lehrer darstellt. Als Rahmen für die dramatische Handlung wird eine Gesamtschule der Siebziger Jahre mit ihrem links-ideologischen Überbau in Szene gesetzt.

Der Erzähler hat Angst, unter Wasser zu ersticken. Er gerät in Panik, und fühlt seinen Körper schon unkontrolliert zittern. Ihm wird bewusst, wie sehr sein Leben in Gefahr war und wie wertvoll es ist.